Abschließen können – unterwartete Hilfe

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Seit Jahren belastete mich, dass Teile des Krieges in Afghanistan verschwiegen werden. Unsere Parlamentarier werden belogen – zivile Opfer werden nicht gemeldet. Das ganze hat offenbar System.

All das verhindert, dass Politik und Gesellschaft entschieden fordern diese Kriege zu stoppen. Wir kennen die Opferzahlen des 11. September – aber wie viele Menschen starben seither in Afghanistan, dem Irak, in Pakistan und an all den anderen Schauplätzen des außer Kontrolle geratenen Anti-Terror-Kriegs der USA?

Nun wurde die Redaktion von Monitor aufmerksam und setzte sich mit einer Kampfoperation auseinander, die ansonsten z.B. auch Johannes Clair im Buch “Vier Tage im November” beschreibt. Ich habe diesen Gefechtsfeldroman bis dato nicht gelesen, derzeit sogar verliehen, da ich Johannes’ Argumentationslinie nicht teile und die Schlüsse, die er aus seinem Einsatz zieht “noch” für kurzsichtig halte. Zuletzt sprach er sich in der ARD am 30.06.2014 für die Beschaffung von “Kampfdrohnen” aus.

Mein Fall ist dem Bund Deutscher Veteranen bekannt – wirkliche Unterstützung habe ich jedoch nicht erhalten. Lag es daran, dass ich mit der Partei “Die Linke” kooperiert habe, die gegen den Einsatz in Afghanistan ist? Lag es daran, dass ich auf den unrechtmäßigen Umgang mit Angreifern und die Falschinformation an das Parlament kritisiert habe?

Es bleibt zu hoffen, dass dieser Monitor-Beitrag ausreicht, eine Diskussion über die irreführende, beschwichtigende und unvollständige Informationspolitik in Gang zu setzen. Soldaten, die wir entsenden und zu deren Taten die Bundeswehrführung nicht steht oder die Bundesregierung offenbar nicht stehen will machen uns schuldig.

Übernahme Tagesschau.de Artikel:

Operation “Halmazag” in Afghanistan Verschweigt Bundeswehr zivile Opfer?

Stand: 10.07.2014 06:04 Uhr

Die Operation “Halmazag” (“Blitz”) gilt als erste militärische Offensiv-Operation der Bundeswehr nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie war zugleich die größten Militäroffensive der Bundeswehr in Afghanistan. Bei dem viertägigen Gefecht im Herbst 2010 wurden auch Artillerie, Kampfflugzeuge, Schützenpanzer und Kampfhubschrauber eingesetzt. Über zivile Opfer habe man keine Erkenntnisse, beteuerte die Bundeswehr stets. Nach Informationen des ARD-Magazins Monitor kamen jedoch bis zu 27 Zivilisten ums Leben.

Das Magazin stützt sich bei seinen Recherchen auf die Angaben von Zeugen, Angehörige der Opfer sowie afghanische Regierungsbeamte. Auch ein Soldat der Bundeswehr, der bei dem Einsatz vor Ort war, hält zivile Opfer bei der Bundeswehr-Offensive für “sehr wahrscheinlich”.
Gespräche mit Angehörigen

Ein Monitor-Reporterteam konnte in der Region südwestlich von Kundus eine ganze Reihe von Fällen recherchieren. Knapp ein halbes Jahr nach dem Abzug der Bundeswehr ist die Region zwar wieder verstärkt unter Kontrolle der Taliban. Dennoch gelang es dem Fernsehteam, mit Angehörigen der Opfer zu sprechen. Sie schildern, wie ihre Familienmitglieder während des viertägigen Gefechtes zwischen der Bundeswehr und den Taliban ums Leben kamen. So berichtet beispielsweise der Lehrer Ajmal, dass er während der Operation “Halmazag” seinen Sohn verloren hat. “Eines der schweren Geschosse hat das Zimmer getroffen. Dabei kam mein Sohn ums Leben, und wir wurden schwer verwundet.” Unter den Opfern des Gefechts sind nach Aussagen der Bewohner mindestens zwei tote Kinder.
Ein Bundeswehrsoldat in der Nähe von Kundus (Bildquelle: dpa)
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Was geschah wirklich während der Bundeswehr-Operation “Halmazag” in Afghanistan?

Die Bundeswehr hatte stets erklärt, dass es sowohl während als auch nach der Operation Treffen mit Dorfältesten gegeben habe. Dabei “gab es auch nach explizitem Nachfragen keine Erkenntnisse über zivile Opfer”, so die Bundeswehr. Allerdings war ausgerechnet einer der wichtigsten Ältesten des gesamten Distrikts, der Monitor gegenüber zivile Opfer bezeugt, über das Treffen nicht informiert worden. Ein weiterer Ältester, der bei dem Treffen dabei war, erklärte gegenüber Monitor, dass er die Bundeswehr explizit auf einen toten Zivilisten hingewiesen habe.

Bei dem Opfer handelt es sich um Mohammad Azim. Er wurde während des Gefechts angeschossen und soll von der Bundeswehr anschließend sogar medizinisch versorgt worden sein. Das bestätigen sowohl seine Witwe als auch der Polizeichef des Distrikts Char Darrah: “Die Deutschen haben ihn für die Behandlung ins Feldlager der Bundeswehr transportiert, wo er bedauerlicherweise gestorben ist”, so der Polizeichef. Die Bundeswehr habe dafür sogar Kompensation versprochen. Auch von diesem Toten ist in den Berichten der Bundeswehr keine Rede.
Zivile Opfer “sehr wahrscheinlich”

Auch ein am Gefecht beteiligter Soldat spricht gegenüber dem ARD-Magazin davon, dass es sehr wahrscheinlich zivile Opfer gegeben habe: “Angesichts der Tatsache […] dass es um ein Gebiet ging, dass fünf Dörfer umfasste, in denen unmittelbar Gefechtshandlungen stattgefunden haben, halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass entweder Zivilisten noch in diesem Bereich waren oder auch welche getroffen worden sein könnten”, berichtet der ehemalige Soldat.

Informationen zur Operation Halmazag

| bundeswehr

Angesichts der Monitor-Recherche fordert die verteidigungspolitische Sprecherin der Grünen, Agnieszka Brugger, nun dringend eine Aufklärung. “Es stellt sich die Frage, ob man hier nicht so genau hinschauen konnte oder nicht so genau hinschauen wollte, ob es zu zivilen Opfern gekommen ist”, sagte sie. Darüber hinaus fordert sie eine Untersuchung auch bei weiteren Bundeswehr-Einsätzen in Afghanistan. Dabei müsse insbesondere der Frage nachgegangen werden, “ob es Verwundete und Tote innerhalb der Zivil-Bevölkerung nach solchen Operationen” gegeben habe.

Das Bundesverteidigungsministerium hat auf mehrere Anfragen der Monitor-Redaktion bisher nicht geantwortet.

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Aufarbeiten – kreativer Umgang mit Trauma

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Manches an Ausrüstungsgegenständen bleibt auch nach Ende der Dienstzeit im privaten Besitz. Uniformteile sollen aufbewahrt werden, falls noch Reserveübungen stattfinden. Bei manchen anderen Andenken ist schlichtweg emotional nicht möglich, diese Dinge einfach auf den Müll zu werfen oder dauerhaft aus dem Leben zu entfernen.

Ende Mai hörte ich erstmals von einer Bewältigungsmethode, die amerikanische Soldaten nutzen, um ihre Erlebnisse zu verarbeiten.

Im Rahmen einer Kunstaktion haben traumatisierte Soldaten – so schilderte mir eine Freundin – zunächst ihre Uniformen geschreddert und dann aus der geschredderten Masse Leinwände bzw. Papier gefertigt. Darauf malten sie dann und fanden so einen künstlerischen Umgang mit den Aspekten des Traumas

Symbolische Akte entlasten die Seele

Mein Weg ist heute ein anderer. Mir fiel und fällt es immer noch schwer, die Dinge zu entsorgen, die aus der Militärzeit übrig sind. Vor allem, weil mir bewusst ist, dass diese Zeit so prägend war, dass ich mit dem “entsorgen” nicht von jetzt auf gleich Abstand schaffen kann. Die Erinnerungen und Gedanken werden bleiben – ob ich das nun will oder nicht.

Um eine Art Zwischenstand erreichen zu können habe ich die Einsatzkiste, die immer noch lästig Platz im Kellerabteil einnimmt heute hervor gekramt und ihr eine neue Funktion gegeben. Da ich mir zwar vorstellen kann, auch zukünftig an Bundeswehrthemen zu arbeiten, aber nie wieder Uniform tragen will habe ich die verbliebene Ausrüstungsteile, die sich dazu eigneten als Basis dafür genommen, das etwas neues Wachsen kann.

Ebenfalls hilfreich ist die Kooperation mit den Dokumentarfilmern von hyperboleTV, einem von drei filmischen Dokumentationsprojekten an dem ich im letzten Jahr mitgewirkt habe und noch mitwirke. Von den kurzen Spots aus der Reihe “Frag ein Klischee” sind insgesamt drei geplant – zwei wurden bereits veröffentlicht:

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Zwischenstand Wehrdienstbeschädigung

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Bundeswehr versendet Akte an medizinischen Dienst. Akte derzeit auf dem Rückweg vom medizinischen Dienst. Kommunikation zwischenzeitlich mit mir: NULL. Keine Einladung zum medizinischen Dienst.

Mein Anwalt schildert eine Mitarbeiterin, die offenbar vom Anruf genervt ist, darauf hinweist, das der Prozess dadurch auch nicht zu beschleunigen sei und das sie ohnehin viel zu tun habe.

Dauer es beschriebenen Vorgangs: mehr als ein Jahr.

Ich habe keine Ahnung über Umfang und Inhalt der Akte oder auch nur den Hauch einer Vorstellung, wie es weitergehen soll.

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… Reflexion …

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In den letzten Wochen geriet ich wieder zunehmend unter Druck. Schon rund drei Monate bevor die Zahlungen seitens der Bundeswehr endgültig enden kamen Ängste hoch, die mich belasten.

Angst kann ein Antrieb sein – mich aber drängt sie zur Flucht in andere Aktivitäten oder Kompensation.

Rational – Analytisch

Zu einem Zeitpunkt, an dem in mir alles schreit, die Traumatisierung und die Erlebnisse rund um den 27.09.2008 zu einem Abschluss zu bringen zwingen mich äußere Umstände und der “Erwerbsarbeit-Finden-Müssen-Druck” dazu, etwas anderes zu tun. Alles fühlt sich falsch an – egal welchem Thema ich mich widme und einen Zwischenweg sehe ich nicht.

Je mehr der Druck zunimmt, desto weniger bin ich in der Lage einen Ausgleich zu schaffen. Kollegen bescheinigen mir Befangenheit – ist das ein Zustand in dem ich die journalistische Abschlussarbeit erstellen soll? Der Abbruch des Studiums ist die einzig logische Konsequenz, um diesen Druck zu nehmen.

Derweil verschärft sich die Situation im privaten Umfeld. Eine Beziehung führen oder aufbauen zu wollen, wenn die notwendige Aufmerksamkeit schlichtweg nicht da ist kann nicht funktionieren. Zu vieles, was ich vernachlässige …

Unterstützung und Entlastung sind durch die Bundeswehr nicht zu erwarten. Obwohl ich dachte, ich hätte mit der Übergabe meiner Wehrdienstbeschädigung diesen Prozess aus der Hand gegeben brachte heute ein Telefonat die Erkenntnis, das der Anwalt auch nur auf Input wartet und nun nur bei den entsprechenden Stellen nachfragen kann.

Da helfen auch die Bekundungen des Wehrbeauftragten von der Podiumsdiskussion am Mittwoch Abend nicht, die Veteranenpolitik würde jetzt angegangen. Ich geh an dem Scheiß langsam kaputt und bin durch den Druck, der sich aufbaut nicht in der Lage überhaupt zur Ruhe zu kommen.

Die notwendige Zeit für die Aufarbeitung erhalte ich nicht, während das soziale Umfeld leidet und gerade wieder das, was vielversprechend aussah vor die Hunde geht. Was helfen würde steht in diesem Artikel – die Rahmenbedingungen dafür stimmen nicht.

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Thema Therapeutisches Schreiben

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Mir fällt rückblickend auf, das weder bei den Psychologen im Bundeswehrkrankenhaus, noch bei meiner Therapeutin auf meinen Blog eingegangen wurde.

Ich habe über das bloggen einen wesentlichen Teil der Ereignisse festgehalten, die dazu geführt haben, das ich z.B. unter Depressionen leide und als Auswirkung großen Drucks und lebensgefährlichen Situationen nun keine Autoritäten mehr akzeptieren kann bzw. lange aushalte. Das schließt leider auch ein übles Vermeidungsverhalten ein. Im Bundeswehrkrankenhaus in Berlin setzte man bei der Ergotherapie auf den Umgang mit handwerklichen Materialien. Neben Holz und Specksteinbearbeitung entstanden auch Collagen und sogenannte Kratzbilder, bei denen aus einem beschichteten Material Zeichnungen gekratzt wurden.

Warum eigentlich keine Schreibtherapie?

Das Schreiben trug für mich dazu bei, das Geschehene in seinen Auswirkungen überhaupt zu verstehen. Einige traumatisierte Veteranen haben bereits Buchprojekte veröffentlicht, die ihre Einsatzerlebnisse schildern. Doch um mit einem Buchprojekt diese Zeit nun abschließen zu könne mangelt es derzeit an Zeit und Geld, weil der amtliche Zwang Unterhalt für die Kinder zu erwirtschaften dazu führt, das ich nicht einmal über einen längeren Zeitraum HARTZ4 beziehen darf. Nicht nur das HARTZ4-Amt würde auf Bewerbungen und der Teilnahmen an Maßnahmen bestehen, sondern auch das Unterhaltsamt.

Aber zurück zum Anliegen diese Beitrags:

Liebe traumatisierte Einsatzsoldaten: in wie weit habt ihr bei Bundeswehr-Psychologen das Angebot erhalten eure Erfahrungen in Textform zu konservieren und damit die Belastung aufzuarbeiten?

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Frag einen Soldaten

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Ein Youtube-Projekt, das sich auf interessante Weise mit Vorurteilen auseinander setzt. Ich hatte weitere Fragen beantwortet – aber das fiel zunächst dem Schnitt zum Opfer.

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Terminkollision – aber wir finden einen neuen Termin, oder?

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Unkonzentriert, wie ich derzeit wieder bin habe ich eine Terminkollision produziert und kann mich am Donnerstag Vormittag leider nicht mit dem Vertreter des Bundeswehrverbandes treffen. Hier meine Absage:

Hallo Herr _____

habe glatt bei der Terminvereinbarung vergessen, dass es am 5.6. eine
Sitzung vom NSA-Untersuchungsausschuss gibt – da muss ich hin. Tut mir
Leid. Vielleicht schaffen wir ja nächste Woche ein Gespräch.

Derweil kann ich nur einen Artikel anbieten.

Mit dem Blick auf die Vorschläge, die Frau von der Leyen präsentiert
bekomme ich Tränen in die Augen. Und das dürfen Sie wörtlich nehmen.
Unter Bedingungen, wie diesen wäre ich sicherlich jetzt noch verheiratet
oder hätte auch Zeit gehabt, zwischen den Einsätzen zu regenerieren.

Stattdessen wurde ich im System Jung verheizt und unter de Maizière
ignoriert. Das Problem dieser Armee ist – offenbar auch weiterhin – ihre
Führung. Aber ich hab da einen Lösungsvorschlag:

https://www.freitag.de/autoren/daniel-luecking/bundeswehrreform-einfach-mal-was-wagen

Gern auch zum anhören:

https://soundcloud.com/medienkonsument/bundeswehrreform-einfach-mal

Falls Sie in Kontakt zu Verantwortlichen stehen:

der 27.09.2008 ist zu klären und ich benötige einen Internet-Link zu
einer veröffentlichten Version der Antwort auf die kleine Anfrage!

Ich lasse mich nicht für die journalistische Arbeit brandmarken, wenn
die Lüge und das verschleiern von wichtigen Fragen rund um
Auslandseinsätze auf gewissen Ebenen des BMVg unterbunden wird.

Herzlichst & melden Sie sich, falls noch Gesprächsbedarf besteht.

Daniel Lücking

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Gauck – Veterans for Peace Germany – Foundation: June 3rd 2014

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(English Version below)

Soeben erreichte mich ein Päckchen. Es enthielt Einsatzmedaille und Stiefel. Die DVD mit der kleinen Anfrage und dem Video wurde einbehalten. Der handschriftliche Kommentar, das ich von “Bundesbediensteten mit Truppenausweis” nicht mehr unter Druck gesetzt werden will war auf dem Umschlag, in dem die Hülle mit der DVD steckte.

Ich weiß nicht, wie ich mich damit fühlen soll. Kein erklärendes Anschreiben. Mein Adressaufkleber wurde wieder verwertet. Der Akt der Rückgabe sollte eigentlich meiner Entlastung dienen. Ich habe mich wohl zu keinem Zeitpunkt im Leben mehr verarscht gefühlt, als jetzt gerade.

“Soldat schweig! – deine Meinung zählt nicht.”

Update 16:00 Uhr

Gerade mit dem Leiter der Afghanistansammlung im Haus der Geschichte in Bonn telefoniert. Die Aufnahme der Einsatzstiefel mit der Medaille sowie dem Karton mit dem “Veterans For Peace”-Logo in die Sammlung wurde bestätigt.

Der Sammlungsleiter konnte nicht zusichern, dass das Exponat auch in den sichtbaren Teil der Ausstellung gelangt. Für den Online-Katalog und als Erklärung des Exponats darf ich nun die entsprechenden Hintergründe ausarbeiten.

Der Artikel kann dann später auch für Ausstellungen entliehen werden. Für mich ist das ein wichtiger Schritt in der Aufarbeitung. Auch das Schweigen von Frau Von der Leyen und Frau Merkel wird ein Thema in dem Text – ebenso die heute erfolgte Rücksendung der Stiefel durch den Bundespräsidenten.

140603-Gauck_1

140603-Gauck_2

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English Version:

A few days ago I tried to go a step further in coping with my PTDS and the experiences I made during my last mission. I whitnessed, that the german press, as well as the german parliament does not get fully informed about what happens on mission in Afghanistan.

Mainly, on the incident I witnessed, all information on capturing attackers was neither given to the press, nor to german parliamentarians. No information on handing them over to the afghan police and later – refering to a high-ranking, definetly well informed source – being killed by a local power, that did not feel confident about the attackers action.

I picked up a strong symbolic act, performed by a lot of veterans in the US but refused to throw the medals, because this act is very unknown among german soldiers. I made a video, explained my case and the questions I have – mainly which independent commission controls army in treating prisoners of war and what happens to them, after handing them over to local authorities.

I returned my medals to the german president Joachim Gauck, to the german chancelor Angela Merkel and to the head of german DoD Ursula von der Leyen along with the boots I have worn on missions.

I expressed, that I as a journalist who I now am don’t want to be threatend any more for practising free speach, as done in december 2013 , when a Army-Reserve Guy contacted me, double-authenticated himself by showing his military identity-card and emailing me afterwards from an account, belonging to a german ministry other than defense.

Today a parcel arrived. It contained the medal and the boots. The presidential office kept the DVD with the video and information about the incident and the threat performed by the governmental worker.

No further explanation given. No letter. Nothing but disrespect. “Soldier shut up!” is what I currently feel.

This is how the german president treats veterans. Hope, he is willing to face a new “Veterans for Peace Division” which I now bring up in Germany.

I hpoe, that the american, as well as the britisch Veterans for peace organisations will support this action.

Berlin, June the 3rd 2014

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Kennt jemand einen guten UNABHÄNGIGEN Traumatherapeuten in Berlin, der der Empfehlung meines Hausarztes “Lassen Sie sich auf PTBS hin behandeln!” folgt, statt in Sitzung 14 von 15 hektisch zu werden, wenn ich den Befund, den ich im Oktober 2013 (!) zuletzt las, sinngemäß zitiere?
Weder zeitliche Abläufe der Behandlung im Kopf, noch Notizen dazu da… ich könnt grad kotzen. Wieder den falschen Leuten vertraut, weil ich mir sagte: ” Nein, lass dich drauf ein… Du darfst nicht nur misstrauisch sein.”

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